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 Was ist Fanconi-Anämie?


"HILFE FÜR FRANZISKA"
5-tägiges

Hof-Fest

in Heilbronn

Steden Logistik Unna

Herzlichen Dank an die Firma
"Steden Logistik" aus Unna,
Sponsor unseres 215 km-Laufs
von Heilbronn nach Würzburg
und zurück

 

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Hoffest Heilbronn - 215 km Lauf



Weinstube Geml Heilbronn

Fanconi
hoffestHeilbronn
215 km - Laufen für Franziska _______


Während des 5-tägigen Hoffestes wollte Fanconi-Anämie-Gründungsmitglied Ralf Dietrich (Vater von 2 betroffenen Kindern) versuchen, symbolisch die Strecke von der Krummen Steige in Heilbronn (Weinstube Geml) bis zum Biozentrum Am Hubland in Würzburg und zurück zu laufen.

Die 215 Kilometer sollten den langen Weg verdeutlichen, der noch vor uns liegt, um die 80.000 Euro für das dringend benötigte Wave-Gerät durch Spenden sammeln zu können, das im Biozentrum der Universität Würzburg für eine verbesserte Fanconi-Diagnostik zum Einsatz kommen soll.





Die Firma Steden Logistik in Unna hatte sich bereit erklärt, bis zur Gesamtdistanz von 215 km für jeden von Ralf Dietrich gelaufenen Kilometer einen Betrag von 5,00 Euro zu zahlen.

Steden Logistik Unna

Die präzise ausgemessene Laufstrecke betrug 1204 Meter (1,2 km) pro Runde und führte bergab und bergauf (teils durch Nachbarstraßen, teils durch Weinberge) um das Hoffest auf dem Gelände der Weinstube Geml herum.


Im Laufe der 5 Tage gab es eine große Zahl von "Mitläufern", die den 215 km-Läufer für eine kurze oder längere Strecke begleiteten. Unterwegs gab es viele Fragen zur Fanconi-Anämie allgemein, die Arbeit des Vereins und den augenblicklichen gesundheitlichen Zustand der kleinen Franziska.



Spontane Unterstützung von laufbegeisterten Mitarbeitern der Kriminalpolizei Heilbronn. Sie hatten von der Aktion in der Zeitung gelesen und stellten eine Menge Fragen zur Fanconi-Anämie. Alle liefen 5 Runden mit und am Ende gab es von jedem noch eine Spende für das Diagnosegerät. Mit auf dem Foto Franziska und Sascha Rauhut.



Franziska weiß von ihren Eltern, dass sie Fanconi-Anämie hat und dass ihre Blutwerte schlechter werden können. Regelmäßig muss sie zum "Fingerpieksen" ins Krankenhaus. Wer es nicht weiß, merkt ihr die Krankheit kaum an. Bis auf blaue Flecken an den Beinen und blasse Lippen sieht sie aus wie jedes andere Mädchen in ihrem Alter. Franziskas ist froh, dass ihre Eltern und die vielen Besucher des Hoffestes ihr und den anderen Kindern mit Fanconi-Anämie helfen wollen. Hier im Bild mit einem der laufenden Beamten der Kriminalpolizei Heilbronn.


Die eifrigsten "Mitläufer" aber waren Joachim und Sascha Rauhut, die beiden älteren Brüder von Franziska. Während Joachim (Jojo) im Laufe der Tage zunehmend Aufgaben in Verbindung mit dem Hoffest übernehmen musste, hatte sich der 11-jährige Sascha das ehrgeizige Ziel gesetzt, zusätzlich zu den 215 km ganz allein 75 km zu erreichen.



Während für Sascha am letzten Tag nur noch wenige Runden zu laufen waren, stand für Ralf Dietrich bis zur letzten Stunde nicht fest, ob er tatsächlich die 215 km in der gesetzten Zeit von 4 Tagen und 4 Stunden bis zum Ende des Festes (Sonntag 20 Uhr) bewältigen kann. Die extreme Sommerhitze machte ein Laufen während der Mittagsstunden schier unmöglich. Zuschauer konnten am Sonntag unter dem Motto "Schaffen Sie's oder schaffen sie's nicht" Wetten abschließen.




Am Ende hat es dann doch noch gereicht. 215 und 75 Kilometer sind geschafft. Freude, Erleichterung und Erschöpfung bei den Akteuren. Mehr als 3/4 hatten auf "Sie schaffen's" getippt. Eine 6er Kiste Wein, gestiftet von Franziskas Oma, gab es als Geschenk für den von Franziska unter "notarieller" Aufsicht von Birgit Schmitt (als Rechnungsführerin) gezogenen Gewinner.




Aber auch die kürzer gelaufenen Strecken der zusätzlichen Teilnehmer ergaben eine bemerkenswerte Gesamtrundenzahl.

Mittwoch:
12 Teilnehmer mit insgesamt 36 Runden
Donnerstag: 8 Teilnehmer mit insgesamt 14 Runden
Freitag: 13 Teilnehmer mit insgesamt 71 Runden
Sonnabend: 14 Teilnehmer mit insgesamt 34 Runden
Sonntag: 37 Teilnehmer (30 Kinder von der Ballettschule Münch) mit insgesamt 41 Runden
Auch Valeskas Hündin Luna lief von Mittwoch bis Samstag 10 Runden mit
(am Sonntag war's ihr zu heiß).

Insgesamt also zusätzlich 206 Runden bzw. 248 Kilometer.
Zusammen mit den 215 und 75 Kilometern eine Gesamtstrecke von 538 Kilometern.

Respekt und Dank an alle, die bei der Aktion "Laufen für Franziska" mitgelaufen sind.


PRESSE: (Abschrift vom Original)

HEILBRONNER STIMME - Dienstag, 10. August 2004

 Von Rudolf Landauer

Geschafft! Rolf Dietrich (Foto) aus Unna,
Vorsitzender der Deutschen
Fanconi-Anämie-Hilfe, ist in fünf Tagen 215
Kilometer gelaufen (was der Strecke
Heilbronn-Würzburg entspricht) - immer
um die Heilbronner Weinstube Geml
herum. Die Firma Steden aus Unna zahlt
ihm pro Kilometer fünf Euro. Viele Hoffest-
Besucher von den Gemls liefen und
spendeten mit. Sascha Rauhut (11),
Bruder der an der unheilbaren Fanconi-
Krankheit leidenden Franziska aus
Oedheim, schaffte 75 Kilometer.
4775 Euro kamen so zusammen.
Die bekommt die Universität
Würzburg zur Anschaffung eines
speziellen Diagnosegeräts. Dort werden
die Kinder mit dem kranken Knochenmark
behandelt.
     
nachträgliche Korrekturen:
a) Ralf Dietrich ist Gründungsmitglied und nicht Vorsitzender des Vereins.
b) Die 4775 Euro kamen nicht allein durch den Lauf sondern durch das gesamte Hoffest zusammen.


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Ein herzliches Dankeschön an alle Beteiligten !!!

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