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Fanconi-Anämie-Hilfe
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Transfusion

 

Sind die Blutwerte abgesunken, so muß bei Erreichen von bestimmten Grenzwerten "transfundiert" werden. Damit ist, vereinfacht ausgedrückt, das Auffüllen der fehlenden Menge bestimmter Blutzellen mit entsprechenden Blutbestandteilen von Blutspendern gemeint. In der Regel wird von den meisten behandelnden Ärzten z. B. eine Transfusion mit Erythrozyten (roten Blutkörperchen) erwogen, wenn der Hämoglobinwert (Hb) des Patienten unter einen Wert von etwa 8,0 g/dl abgesunken ist. Eine Transfusion mit Thrombozytenkonzentrat wird zur Vermeidung eines erhöhten Blutungsrisikos bei Fanconi-Anämie-Patienten von den meisten behandelnden Ärzten (je nach spezifischer Vorerfahrungen bei den einzelnen Patienten) spätestens bei Werten unterhalb von etwa 15.000 bis 20.000 Tromboyten angeordnet.

Das zu transfundierende Konzentrat sollte zur Vermeidung einer Gefährdung des Empfängers nur von Blutspendern stammen, bei denen zuvor neben Hepatitis und HIV-Infektionen auch andere Viruserkrankungen (z. B. CMV) ausgeschlossen wurden. Im Hinblick auf eine vielleicht später notwendige Knochenmarktransplantation sollten die zu transfundierenden Präparate nach den neuesten Standards leukozytengefiltert und nach Möglichkeit bestrahlt sein. Für weitere Auskünfte leiten wir gezielte Nachfragen gerne an erfahrene Fanconi-Anämie-Ärzte aus unserem Wissenschaftlichen Beirat weiter.

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Copyright © 2002 Deutsche Fanconi-Anämie-Hilfe e.V.

Stand: 06. November 2002